Trinken im Unterricht

 

Mehr als die Hälfte unserer Körpermasse besteht aus Wasser. Es liegt daher nahe, dass vor allem wasserreiche Organe wie z. B. Blut, Gehirn, Leber, Muskulatur sehr sensibel reagieren, wenn der Wasserhaushalt nicht in der Balance ist.

Der Blutfluss verschlechtert sich und harnpflichtige Substanzen werden nicht mehr ausreichend ausgeschieden.

Verwirrung, Krankheit und Kreislaufversagen können die Folgen sein. Auch Vergesslichkeit können ihre Ursache in einer zu geringen Trinkmenge haben.

Mögliche Warnsignale von Wassermangel:

Pestalozzi Grundschule Gersthofen 4. Klasse

Pestalozzi Grundschule Gersthofen
4. Klasse

Müdigkeit

Konzentrationsstörungen

Kopfschmerzen

Körperliche Schwäche

Niedriger Blutdruck

Verstopfung

Unruhezustände

Dunkel gefärbter Urin

Trockener Mund

Welke Haut, stehende Hautfalten

Pestalozzi Grundschule Gersthofen 4. Klasse

Pestalozzi Grundschule Gersthofen
4. Klasse

Mit „Trinken im Unterricht“ trainieren Schüler ein gesundes Trinkverhalten, das auch über den Schulalltag hinaus übernommen wird. So lernen sie zum Beispiel, Getränke und ihre Wirkung auf den Körper zu unterscheiden.

Die Unterrichtseinheit ist so aufgebaut, dass die Schüler das eigene Trinkverhalten reflektieren. Erarbeiten, welche Getränke und Trinkmengen empfohlen werden. Ein Bewusstsein für den Flüssigkeitsbedarf des Körpers entwickeln.

Lernziele

Schüler betrachten das eigene Trinkverhalten.

Schüler können Getränke bewerten.

Schüler begreifen die Wichtigkeit der Flüssigkeitszufuhr.

Schüler lernen die Aufgaben von Wasser im menschlichen Körper kennen.

 

Ablauf des Projektes

In der ersten Stunde werden den Schülern Informationen über die Wasserfunktionen im Körper vermittelt.

Trinkmengen und geeignete Getränke sind das Thema.

An einem Modellersuch über die Wasser Aufnahme im Körper und die Ausscheidung durch die Niere, können die Kinder noch besser verstehen, dass wir auf tägliche Wasserzufuhr angewiesen sind.

In der Zweite Stunde werden die Trinkprotokolle ausgewertet. Somit kann jedes Kind feststellen, ob an dem Tag ausreichend getrunken hat. Jedes Kind bekommt eine individuelle Empfehlung.

Mithilfe der Ernährungspyramide wird nochmals verdeutlicht, wie wenig manche Kinder über den ganzen Tag trinken.

Mehrere Softdrinks werden nach Zuckergehalt untersucht.

In der dritten Stunde erarbeiten die Kinder mehrere Trinkregeln, die in Zukunft ein ausreichendes Trinken ermöglichen.

Außerdem werden Plakate entworfen, die nochmals aufzeigen, welche Getränke geeignete und welche ungeeignete Durstlöscher sind.